Katholische Pfarrgemeinde St. Benedikt Grefrath
(St. Laurentius · St. Josef · St. Vitus · St. Heinrich)
Anmelden

Noch kein Login?
Hier registrieren!

Passwort vergessen?
Neues erzeugen!

Unser Reisetagebuch - täglich frisch

Logo Jugend-Ferienlager 2011

Hier berichtet wir während des Lagers daüber, was wir gesehen und erlebt haben, welche Gerichte wir (ver)kochen und auslöffeln, wer wie gut auf der Gitarre spielt und was das Wetter im Süden so sagt. 

 

Mailt euren Freunden und Bekannten doch, dass sie sich hier informieren können. Wir freuen uns über Eure Einträge im Gästebuch, das wir regelmässig abrufen und lesen.

Donnerstag, 11.08

Die Abfahrt war der erhoffte Einstieg in einen schönen Urlaub: pünktlich und problemlos. Nach dem Treffen um 15.30 Uhr am Grefrather Jugendheim hat die Polizei auf Bitten der Leiterinnen und Leiter unseren Reisebus untersucht und die Lenkzeiten der Fahrer kontrolliert. Hierbei wurden erfreulicherweise keinerlei Mängel festgestellt, so dass wir beruhigt und sicher in das Ferienlager starten konnten. Im Bus haben wir natürlich auch den Geburtstag von Hanna gefeiert, die am Abreisetag 16 Jahre alt geworden ist. Die Leiter hatten es sich nicht nehmen lassen, für diesen Anlass Muffins für alle zu backen und eine kleine Bus-Birthday-Party zu schmeissen.

Die Leiter Christian und Florian sind mit dem Materialbus bereits vor dem Reisebus abgefahren. Bei einer Rast in der Nacht haben sich die beiden mobilen Teile unseres Ferienlagers zufällig getroffen – ca. 1.000 km entfernt von der Heimat.

Christian

Freitag, 12.08

  • Volleyball-Action
  • Mädels am Strand

Gegen 9 Uhr kamen wir nach einer anstrengenden, für die meisten nicht sehr schlafreichen Fahrt schließlich an unserem Campingplatz an. Um 10 Uhr durften wir dann unsere Zelte beziehen und den Platz ein wenig erkunden. Anschließend sind ein paar Teilnehmer und die weiblichen Leiter einkaufen gegangen, während der Rest von uns zum Strand gepilgert ist. Dort hat man sich entweder im Wasser beim Schwimmen oder am Strand beim Beachvolleyball vergnügt oder die italienische Sonne genossen. Als wir schließlich zum Camp zurückgelaufen sind, hatten sich die ersten Teilnehmer bereits ihr erstes rotes Andenken vom Strand in Form eines Sonnenbrands mitgenommen. Der Tag klang anschließend mit einem frühen Abendessen (Nudeln in Sahnesoße mit Schinkenstückchen) aus, danach war der Tag offiziell beendet. Für die Nachteulen unter uns wurden noch einige Runden „Werwolf“ gespielt, was noch eine sehr schöne Abrundung des ersten Tages unseres Urlaubs war.

Franziska, Rebekka, Saskia

P.S.: Keine Bange, es besteht keine reelle Werwolf-Gefahr!

Samstag, 13.08

Lager-Flagge

Zuerst erholten wir uns von den anstrengenden Strapazen am Strand, indem wir erst ausschliefen und dann in Ruhe das Frühstück genossen. Die Einkaufstruppe bahnte sich ihren Weg zum Supermarkt, während sich die Anderen in der Sonne suhlten. Nach diesem verlängerten Strandaufenthalt fanden wir uns im Camp zusammen und losten die Gruppen für die Lager-Olympiade aus, die sich anschließend folgende Namen gaben:

  • „Pizza Otto“
  • „Scotattura“
  • „Beachfighters“
  • „ROMA“

Wir gestalteten Plakate mit unserem Gruppennamen, einem Spruch und einer Zeichnung und spielten am Abend noch das Buzzer-Quiz. Somit endete ein weiterer Tag im Paradies.

Tobias, Jenny

Sonntag, 14.08

Campo (Siena)

Nach einem frühen Frühstück hieß es für uns: Ab nach Siena! Dort fingen wir mit ein bisschen Shopping an und verbrachten den Mittag mit Pizza und Eis am alten Rathaus. Anschließend teilten wir uns auf; die erste Gruppe bestieg den 102m hohen Rathausturm, die Anderen besichtigten den Dom. Nach einem kleinen Missgeschick trafen wir uns verspätet an unserem Bus, um zu der heißersehnten Schwefelquelle zu fahren. Dort angekommen war die Enttäuschung zunächst groß! Der Schwefel stank nach faulen Eiern und das gräulich-milchige Wasser ermutigte auch nicht zum spaßigen Planschen. Doch nachdem Christian, Camille und Jenny den ersten Schritt gewagt hatten (man roch tatsächlich nicht nach faulen Eiern!), trauten sich noch weitere in das Schlammblubberloch. Nach einer ausgiebigen Ganzkörper-Schlammmaske genossen wir das heiße Wasser der Quelle, kühlten uns im benachbarten Fluss ab und fuhren wieder zurück ins Camp. Zum Abendessen gab es Hotdogs und Salat und wir ließen den Abend in Ruhe ausklingen.

Camille, Max, Tobias, Jenny

P.S: Ganz liebe Grüße an unsere zurückgelassenen Regenfreunde!  ;-)

Montag, 15.08

  • Trauben-Fangen
  • Gute Stimmung im Lager
  • Daumen hoch!
  • Pudding per Langlöffel

Nachdem wir nach dem anstrengenden Tag in Siena ausschlafen durften, begann der Tag, wie gewohnt, mit einem ausgiebigen Frühstück.

Danach ging es bei stark bewölktem Himmel missmutig in Richtung Strand, wo sich das zunächst allzu enttäuschende Wetter perfekt zum Beachvolleyballspielen erwies. Nach mehreren harten Kämpfen gegen Italiener und Engländer, in denen wir stets gewannen (*hust*), ging es zum Abkühlen ins Meer.

Der Tag setzte sich mit der zweiten Runde der Lagerolympiade fort. Die Aufgabe der ersten Disziplin bestand darin, Trauben zu werfen und mit dem Mund zu fangen. Dazu musste zunächst jede Mannschaft nach ein paar Probewürfen ihre drei besten Werfer und Fänger auswählen, die sich dann auf immer größer werdenden Distanzen beweisen mussten. Hierbei gab es drei erste Plätze, da alle außer „Pizza Otto“ eine der drei Runden gewonnen hatten.

In der nächsten Disziplin ging es darum, eine Schüssel voll Bananen-Vanillepudding schneller als die anderen Gruppen aufzuessen. Die Herausforderung bestand darin, dass mit verbundenen Augen gegessen und gefüttert werden musste. Außerdem waren die Löffel, mit denen gefüttert wurde, mehr als 50 cm lang. Nach einer riesigen Sauerei gewannen mit einer überragenden Leistung die „Beachfighters“, bei deren wichtigstem Teilnehmer (Max) der Hunger eindeutig am größten war.

Die dritte Disziplin forderte große Kenntnisse im Bereich Medien. Christian moderierte ein Quiz bei dem es darum ging, Titelmelodien von sowohl Fernsehserien als auch Werbespots zu erkennen, die von Kinderserien bis hin zu alten Klassikern reichten. Im Vorteil waren in diesem Spiel eindeutig „Stubenhocker“ und „Couchpotatoes“ (Hannah). Am Ende gewannen nur ganz knapp gefolgt von „Pizza Otto“ „Scottatura“.

Nach einem erfolgreichen Tag ging es früh ins Bettchen, damit wir fit waren für die Tour nach Roma.

Martin und Elisa

Dienstag, 16.08 - Tag in Rom

  • Verschnaufpause auf einer Säule

Der Tag fing schon früh morgens um viertel vor sechs mit dem Frühstück an. Nachdem wir im Halbschlaf den Bus erreicht hatten, traten wir die zweieinhalb Stunden dauernde Busfahrt an. Als die Bustour endlich zu Ende war, mussten wir erst noch mit der Metro fahren, um letztendlich auch dort anzukommen, wo wir hin wollten, nämlich am Petersplatz.

Da wir in den Petersdom rein gehen wollten, mussten wir uns eine Strategie überlegen, schnell und möglichst unauffällig hinein zu gelangen. Also hatte Katrin die wunderbare Idee, uns einfach mit der Kamera neben die Schlange zu stellen. Somit standen wir innerhalb von Sekunden mitten in der Schlange recht weit vorne. Jedoch gelangten nicht alle Teilnehmer in den Dom, weil manche durch die Kontrolleure „ausgeschleust“ worden sind, da ihre Anziehsachen zu kurz waren. Dennoch war es sehr interessant im Dom, und vor allem kühl. Viele Fotos wurden geschossen. Nach der Erkundung wurde auf dem Petersplatz ein Gruppenfoto gemacht.

Anschließend gingen wir zur Engelsburg und Engelsbrücke, welche sehr beeindruckend waren, weil auf der Brücke die Engel mit jeweils einem Gegenstand standen, welcher beim Tod Jesu verwendet worden waren (Dornenkrone, Lanze, Essig-Schwamm usw.).

Wir machten einen Zwischenstopp auf der Piazza Navona, wo sich der Vier-Ströme-Brunnen von Bernini befindet, welcher den Nil, den Ganges, die Donau und den Rio de la Plata symbolisiert.

Dann gingen wir in die Richtung der „Shopping-Meile“ von Rom und wir konnten dann in 3er Gruppen Rom erkunden. Einige gingen erst bei McDonalds essen: ein kleines Stückchen Heimat gibt es auch in Italien. Andere gingen sofort shoppen. Es gab viele kleine Stände mit Souvenirs und Geschenken oder kleine Geschäfte. Häufig zu sehen waren auch Pizzerien und Eisdielen, wo es sehr lecker aber auch recht teuer war. Manchmal sah man auch Schwarzhändler mit Taschen, Sonnenbrillen oder Schmuck, welche nicht locker ließen, etwas zu verkaufen und abhauten, wenn die Polizei kam.

Auch gingen viele zum Trevi-Brunnen und warfen Geldstücke hinein. Es gibt drei Bedeutungen, wenn man eine, zwei oder drei Münzen hinein warf. Eine Münze bedeutet: man kommt zurück nach Rom. Zwei Münzen: man verliebt sich in einen Römer und drei Münzen bedeuten, dass man den Römer heiratet, in den man sich verliebt hat. Um 17.00 Uhr gab es einen gemeinsamen Treffpunkt am Colosseum. Da die Rückfahrt wieder zweieinhalb Stunden dauerte und wir noch mit der Metro fahren mussten, suchten wir nach einer öffentlichen Toilette, die sehr versteckt war. Weil sich manche verfahren haben, konnten wir leider nicht wie geplant die Rückfahrt antreten. Im Camp jedoch wollte kaum jemand schlafen gehen, obwohl es ein anstrengender Tag war. Also setzten sich einige mit Musik und Essen bestückt auf die Bänke und Stühle und unterhielten sich. Danach gab es wieder mal ein paar Runden "Werwolf", weil es sehr beliebt ist. Somit ging der anstrengende, aber sehr tolle Tag langsam zu Ende.

Angela

Mittwoch, 17.08 - Beachvolleyballturnier

Schon morgens um halb neun wurden wir von den sanften Klängen einer Motorsäge geweckt, mit deren Hilfe ein abgeknickter Ast, der bedrohlich über zweien unseren Zelten hing, entfernt werden sollte. Nach einem reibungslosen Ablauf in schwindelerregenden Höhen konnten wir uns wieder in Sicherheit wägen und die zwei abgesperrten Zelte, die wir aus Sicherheitsgründen für mehrere Tage räumen mussten, wieder betreten.

Auf das Frühstück folgte eine lagerumfassende Säuberungsaktion, zu der jedes Zelt einen mehr oder weniger großen Beitrag leistete.

Im Anschluss trat ein Teil der Gruppe einen weiteren Strandbesuch an, um die Bräune / den Sonnenbrand zu erhalten, bevor es ein gemeinsames Mittagessen (Chili Con Carne) gab.

Kurz darauf ging es auch wieder zum Strand, wo wir die Lagerolympiade in Form eines Beachvolleyballturniers weiterführten. Die einzelnen Mannschaften waren mit guter Laune und wachsendem Eifer dabei und sorgten somit für ein spannendes Turnier. Als das Endergebnis feststand, folgte die Siegerehrung: Ganz knapp am ersten Platz vorbei landeten „Pizza Otto“, die keines ihrer Spiele gewonnen hatten, auf dem vierten Platz. Den dritten Platz belegte „Roma“ mit einem gewonnenen Spiel, während die „Beachfighters“ mit zwei gewonnenen Spielen den zweiten Platz belegten. Sieger des Tages waren „Scottatura“, die ungeschlagen aus diesem Turnier hervorgingen. Daraufhin gönnten sich einige erschöpfte Volleyballer eine Abkühlung im Meer, während andere nicht genug kriegen konnten und eine weitere Partie spielten. Letztendlich flüchteten wir alle ins Lager, um uns den auf schwärmenden Mücken zu entziehen und uns auf den nächsten Strandtag zu freuen.

Martin und eine sehr müde Elisa

Donnerstag, 18.08 - Das Jahr in einem Tag

Der Tag begann wie gewohnt mit einem gemeinsamen Frühstück, dabei verkündeten die Leiter eine neue Teamaufgabe und zwar: ein Jahr in einem Tag!

Jedes Team hatte ein Fest zum Vorbereiten und so versuchten wir die anderen Gruppen mit Hilfe von einfallsreichen Ideen zum Mitfeiern von Karneval, Ostern, St. Martin und Weihnachten zu begeistern. Die Betreuer blieben nicht unversehrt und hatten sich die Vorbereitung von den Sommerferien, Nikolaus und Silvester zur Aufgabe gemacht.

Karneval: Wir verkleideten uns, schmückten das Camp, suchten in unseren Teams ein fremdes Prinzenpaar und machten einen Karnevalsumzug mit lauter und passender Karnevalsmusik.

Ostern: In unseren Teams haben wir mit viel Mühe unsere Ostereier, die vom Team Pizza Otto versteckt wurden, gesucht. Danach machten wir einen Eierlauf, der durch Bänke, Tische und Wasserpistolen erschwert wurde. Dabei blieben kein Teilnehmer trocken und kein Ei unversehrt. Aus den zwei Spielen wurde als Gewinner das Team Roma ermittelt, die als Osterpreis eine verkleidete Wassermelone bekam.

Sommerferien: Mit Sonnenschirmen, Luftmatratzen, Cocktails, Bowle, Eis und Obstsalat wurde der Sommer in einer gemütlichen Atmosphäre gefeiert.

St. Martin: Wie gewohnt bekam jeder eine selbstgemachte Fackel, die wir  nach Vorlieben gestalteten. Wir folgten dann dem St. Martin mit seinem selbstgebauten Einhorn durchs Camp zum St. Martinsfeuer. Mit unseren Fackeln und den gesungenen St. Martinsliedern blieben wir nicht unerkannt. Sogar eine Musikkapelle hatten wir in unserem Zug dabei!

Nikolaus: Da kam der Christian als Nikolaus verkleidet an und hat aus seinem silbernen, goldenen Buch zu jedem von uns etwas Passendes gesagt. Zum Beispiel, Zitat: "Ich gib dir gleich Sonnenschein!" oder "Möchte noch jemand Kaffee?"

Weihnachten: Die Tische wurden mit Tannenzapfen, Lichtern und Grünen Zweigen festlich geschmückt, wir hatten sogar einen Weihnachtsbaum. Wir sangen, sodass der Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht mit ihrem Sack voller selbst gebastelten Geschenken uns besuchten. Jeder bekam nette Worte und ein symbolisches Geschenk, wie ein Herz, eine Sonne, einen Ball, ein Reiseführer oder Fenistil-Gel.

Silvester: Abends hieß es dann: Ausgehfertig in 30 Minuten. Nachdem die Mädchen ihr passendes Outfit für den Abend gefunden hatten ging es mit Sekt und guter Laune zur Strandbar los! Mit lauter Musik und guter Stimmung verbrachten wir einen schönen Abend zusammen. Neujahr wurde dann pünktlich um 12 Uhr mit Sekt und Wunderkerzen gefeiert.

Wir kennen uns zwar noch nicht lange aber können bereits sagen, dass wir zusammen ein Jahr erlebt haben!

Annika

Freitag, 19.08 - Ruhetag mit abendlicher Weinprobe

Nach dem vorherigen anstrengenden Tag gönnten wir uns ein bisschen Ruhe. Die meisten Teilnehmer blieben im Camp oder entspannten sich am Strand. Es gab jedoch auch einige, die noch nicht genug Aktion hatten. So begaben sie sich auf eine Montainbike-Tour, die sich als sehr aufregend und interessant herausstellte. Auf halber Strecke streikte ein Fahrrad, sodass die betroffene Teilnehmerin mit dem Auto abgeholt werden musste. Nach dem leckeren Abendessen, freuten wir uns über den von Sandra und Flo liebevoll zubereiteten Nachtisch, Schokoladenpudding. Mit einem angenehmen Sättigungsgefühl begaben wir uns an die abendliche Gruppenaufgabe, die aus einer Weinprobe bestand. Es galt seine Weinkenntnis unter Beweis zu stellen, indem man aus sechs Bechern Wein mit verbundenen Augen jeweils drei Rot- und drei Weißweine erkennen sollte. Diese Weine wurden wiederum in Preisklassen unterteilt. Einzig Johannes gelang es durch fehlerloses Erschmecken der Weine 12 Punkte für sein Team Pizza Otto zu erlangen. Leider wurde diese sehr gute Leistung nicht durch einen Gesamtsieg seiner Mannschaft belohnt, sodass sie den ersten Platz an die gegnerische Mannschaft Roma abgeben musste. Da jedoch der Spaß im Vordergrund stand, war jeder Teilnehmer letztendlich mit seiner persönlichen Leistung zufrieden, sodass alle am späten Abend gut einschlafen konnten.

 

Julia K.

Samstag, 20.08 - Guten Morgen, Sonnenschein!

Unser heutiger Tag begann sehr musikalisch. Unsere Leiter hatten die geniale Idee uns mit einem Lied in der Endlosschleife zu wecken. Also fuhren sie mit dem Bulli durchs Küchenzelt mitten auf unseren Zeltplatz und drehten das Radio voll auf damit alle sich an der Musik erfreuen konnten.

Das ausgewählte Lied war „Guten Morgen Sonnenschein“, welches schon am ersten Tag von Julia K. gesungen wurde, um ihr Zelt zu wecken. Doch Laura fand dies gar nicht lustig. Ihre Antwort: „Ich gib dir gleich Sonnenschein“. Dieser Satz blieb in den Köpfen aller Teilnehmer. Deshalb wurde passend dazu noch ein Plakat mit dem Spruch „WIR GEBEN EUCH JETZT SONNENSCHEIN!“ angefertigt.

Nach dem Frühstück fuhren einige Teilnehmer mit Flo nach Grosseto. Sie gingen shoppen und Eis essen und trafen sich dann am Dom, um diesen zu besichtigen, doch leider war er geschlossen. Andere Teilnehmer blieben im Camp und machten einen Beautytag. Sie lackierten sich die Nägel und erfrischten ihre Haut mit Masken. Die übrigen, meist männlichen Teilnehmer, gingen lieber zum Strand.

Abends fuhren wir nach Castiglione della Pescaia. Dort machten wir Fotos und der erste Ameisenkönig gab sich zu erkennen.

Danach durften wir in Gruppen noch die Stadt erkunden, Restaurants testen oder shoppen.

Außerdem war ein schönes großes Feuerwerk über der Stadt zu sehen. Dies war ein schöner Abschluss für den Tag.

Julia S. und Rahel

Sonntag, 21.08 - Mountainbiken

Auch dieser Tag war wieder frei gestaltbar und ein großer Trupp entschloss sich, das Angebot von Flo und Vivi anzunehmen, zu einer Mountainbike-Tour nach Castiglione della Pescaia zu starten. Dort angekommen haben die Jungs mit Flo einen Bergetappe nach der nächsten eingelegt und sich und das Material mächtig beansprucht. Aber nach den sportlichen Strapazen war der Srpung in das kühle Naß des Meeres sehr willkommen. Außerdem bot die Stadt mit dem Kastell ein wunderschönes Panorama. Von oben hatten wir einen tollen Ausblick auf die gesamte Maremma, unseren Küstenabschnitt und das Hinterland.

Montag, 22.08

Den Montag haben wir genutzt, um neben einem entspannten Tag, das Camp aufräumen, Sachen zu packen und noch einmal etwas von der Toskana zu sehen.

Ein kleiner Trupp fuhr daher mit Christian im Bulli nach Grosseto, wo wir uns die kleine, aber sehr reizvolle Provinzhaupthauptstadt anschauten. Ohne Touristen haben die toskanischen Städte einen ganz anderen Charme und wir kamen und wie Einheimische vor, als wir in einer ganz "normalen" Fussgängerzone shoppten und uns anschließend den Duomo / die Kathedrale anschauten. Christian erklärt vieles zur Geschichte von Grosseto, die sich im ewigen Streit zwischen Siena und Florenz vielen Veränderungen ausgesetzt war. Selbst der Dom mit seiner Architektur und Ausstattung spiegelt die wechselnden Machtverhältnisse wieder.

Am Abend haben wir eine "Letzter Abend-Party" gefeiert, eine Feedbackrunde gemacht, das "Kümmerling-Spiel" aufgelöst, eine letzte lagerolympische Buzzer-Quizz-Runde gespielt und anschließend die Siegerehrung vorgenommen. Die Leiter hatten nach Gewinnplatz größer werdende Fresspakate mit Süßigkeiten vorbereiten und wir haben denn Abend dann gemütlich ausklingen lassen.

Dienstag, 23.08 - Aufräumen und ein letzter Strandtag

Vorder Übergabe um 10 Uhr haben wir das Camp aufgeräumt, Sachen gepackt und dann die Übergabe mit den Leitern gemacht. Um den Tag sinnvoll ohne Camp nutzen zu können (die Nachfolgegruppe stand schon bereit) haben wir einen letzten großen Strandtag eingelegt. Die Leiter haben auch ohne eigene Küche noch ein schmackhaftes Pasta-Ketchup-Abendessen gezaubert, bevor wir gegen 19 Uhr die Busreise gen Grefrath angetreten haben.

Mittwoch, 24.08

Wir werden voraussichtlich gegen 11 Uhr in in Grefrath ankommen. Geschafft aber glücklich, ein toller Urlaub!

Impressum