Katholische Pfarrgemeinde St. Benedikt Grefrath
(St. Laurentius · St. Josef · St. Vitus · St. Heinrich)
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Unser Reisetagebuch - täglich frisch

Logo Jugend-Ferienlager 2012

Hier berichtet wir während des Lagers daüber, was wir gesehen und erlebt haben, welche Gerichte wir (ver)kochen und auslöffeln, wer wie gut auf der Gitarre spielt und was das Wetter im Süden so sagt. 

 

Wir sind natürlich auch bei Facebook zu finden, hier ist die Kommunikation interaktiver und schneller - Schau doch mal rein: http://www.facebook.com/KolpingsfamilieGrefrath

Samstag, 10.08 - Abfahrt

Zwei mussten heute schon etwas früher starten. Marcus und Christian sind mit dem Material-Bulli bereits seit 6 Uhr unterwegs. Zwar haben wir in diesem Jahr einen besonders schicken und sportiven Mercedes Vito organisieren können, allerdings ist der räumlich etwas weniger großzügig als wir vermutet hatten. Daher haben wir gestern sehr viel Energie darauf verwenden müssen, Lebensmittel, Strandgeräte und Material unterzubringen. Aber es hat geklappt und wir sind gut unterwegs.


Um 11 Uhr treffen sich alle Teilnehmer am Jugendheim, um 11.45 Uhr wird der Bus hoffentlich planmäßig abfahren. Wir hatten die Polizei Viersen - wie in den Vorjahren - gebeten, eine kurze Buszustandskontrolle durchzuführen. Leider hat das diesmal wegen eines Großeinsatzes nicht geklappt. Wir fahren mit einer zweiten, aber zahlenmäßig kleineren Gruppe nach Losinj. In voraussichtlich 22 Stunden werden wir am Sonntag um 9 Uhr morgen im Camp ankommen und als erstes den Strand erobern.

Sonntag, 11.08

So eine Busfahrt kann ganz schön lang werden. Aber irgendwann war es dann doch geschafft und wir sind sogar eine Stunde früher angekommen als erwartet. Da die vorhergehende Gruppe noch mit der Reinigung unseres Camps befasst war, haben wir einen allerersten Sprung ins Meer gewagt und das eindeutige Fazit lautet: Großartig! Kühl, klar und mit wunderschönen bewaldeter Küste. Unverbaut, natürlich schroff und mit viel Sonne gesegnet ist unser Camp wirklich eine tolle Urlaubsadresse.

 

Nachdem wir uns in unseren Zelten häuslich eingerichtet haben, gab es gegen 13 Uhr erst mal "Frühstück" und wir hatten ersten Kontakt mit den Wespen, die einem Marmeladen-Baguette offenbar ähnlich zugetan sind, wie wir. Es ist nicht immer einfach, aber wir haben uns arrangiert. Baguette für uns - Zuckerwasser-Fallen im Do-it-Yourself-Verfahren für die Wespen...

 

Anschließend ging es natürlich noch mal ins kühle Naß und Abends haben wir richtig gekocht. Es gab Nudeln mit Käse-Schinken-Sahne-Soße. Sehr lecker, sehr sättigend und von den kundigen Leitern so exakt kalkuliert, dass alle pappensatt, aber dennoch nichts übrig war.  

Montag 12.08.2013 - Mali Losinj

In aller Frühe musste das Team "Active Sport" aufstehen, um die benutzten Becher der Lagereröffnung zu spülen. Christian hielt nach dem Frühstück seine übliche Morgenansprache. Hierbei wurde der erste Gonzo gekrönt und in aller Ehre übernahm Justus das noch grüne T-Shirt. Leider hatte es dieser nicht für nötig gehalten, seinen Schlafsack selber ins Lager zu tragen. Im Anschluss daran wurde der erste Stadtgang vorbereitet und durchgeführt, so dass jedes Zelt seine Vorräte wieder auffüllen konnte. Endlich zurück taten manchen die Füße weh und allen war heiß, also ging es zum Strand. Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 40 Grad war das klare Mittelmeerwasser die perfekte Abkühlung. Eigentlich sollte es schon um halb 7 Essen geben, doch das Koch-Team war anderer Meinung und ließ die Hungrigen noch über eine Stunde warten. Doch letztendlich schmeckte es wunderbar und alle konnten gesättigt den restlichen Abend beginnen. In gemütlicher Runde wurden Spiele wie das Werwolfs-Spiel und eine Würfelrunde genossen. Chronisch paranoide Wachtmeister liefen jedoch über unseren Platz und ermahnten um halb 12 zur Ruhe. Heia machen war angesagt und somit blieb nur, von weiteren schönen Tagen zu träumen.

 

Richard und das Team "Active Sport"

Dienstag, 13.08 - Schwedenstühle und Schnorchel-Kurs

Am nächsten Morgen gab es um neun Uhr Frühstück, danach mussten sowohl der Küchendienst als auch jeder einzelne Teilnehmer seine Sachen (Geschirr, Tasse, Besteck) spülen. Ungefähr zwei Stunden später trafen wir uns im Camp, um die "Schwedenstühle" (praktische Strandstühle) zu bauen. Marcus hatte schon die Holzbretter vorbereitet, somit mussten diese von uns nur noch eigenständig zusammengeschraubt und mit schickem Markisenstoff bespannt werden. Mit wenigen Komplikationen haben wir alle einen schönen Stuhl hinbekommen. Danach hatten wir eine halbe Stunde Zeit, um unsere Strandsachen zu packen. Christina hat uns eine theoretische Einweisung zum Thema "Schnorcheln" (Sicherheit, Druckausgleich, usw.) gegeben, das wir dann später am Strand durchführen konnten. Alle bis auf den Küchendienst konnten sich noch bis halb sieben sonnen oder etwas abkühlen. Nach dem leckeren Essen war Freizeit angesagt. Es wurden wieder Spiele gespielt oder noch etwas in der Stadt eingekauft. Spät am Abend gingen dann auch die Letzten schlafen.

 

Die Mädels von der Lagerbuch-Redaktion

Mittwoch, 14.08 – Ausflug nach Veli Losinj

Am Mittwoch hatten wir bis halb vier Freizeit, die meisten waren schwimmen und haben das Wetter genossen. Danach sind wir über eine Stunde auf einem herrlichen Panoramaweg direkt an der Küste nach Veli Lonsinj, ein kleines, sehr malerisches Fischerdorf, gelaufen. Dort konnten wir dann vier Stunden die Stadt erkundigen und etwas essen, wofür uns die Leiter Geld gegeben haben. Am Abend wurden wir dann von dem Auto zurück gebracht ("Shuttle") und sind müde ins Bett gefallen.

Luisa, Sarah, Katrin

Donnerstag, 15.08 – Schlag den Leiter

Nach einem ausgewogenen Frühstück begann unser Tag mit dem Spiele-Marathon „Schlag den Leiter“. Die fünf Gruppen, „Die Leiter“, „Die Asipalmen“, „Die Sandkastencrew“, „Die Warriors“ und „Team goGONZOla“, kämpften in vielen verschiedenen, originellen Spielen um den Sieg. Dabei waren Lagerspiele wie "Wettschwimmen und dabei Zitronenteepulver trocken transportieren", "Menschenstapeln" oder "Titelmelodien erraten", wobei jedes Spiel mit besonderen Schwierigkeiten ausgestatten war. Ziel unseres Wettkampfes war nicht nur zu gewinnen, sondern auch die Leiter zu schlagen. Die einzelnen Mannschaften, mit unverwechselbaren Erkennungszeichen ausgerüstet, feuerten sich mit individuellen Schlachtrufen an. „Die Warriors“, mit ihrem Schlachtruf „Let's fight!“ gewannen das Turnier und die Leiter verkümmerten armselig und geschlagen auf dem vorletzen Platz. Am Ende freuten wir uns alle über eine verdiente Erfrischung. Ausgepowert sind wir dann am späten Abend in die Zelte schlafen gegangen.

Luisa, Sarah und Katrin

Freitag, der 16.08 – Moutainbike-Abenteuer und der Disco-Boot-Ausflug

Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück, dazu gehörte auch ein frischer Obstsalat. Das war auch gut so, denn einige von uns brauchten diese Energie für die bevorstehende Mountainbike-Tour. Es war nämlich AG-Tag. Außer der Mountainbike-AG gab es die Koch-AG, die Beauty-AG und die Video-Kamera-AG. Allerdings hatten diese AG's im Gegensatz zur Mountainbike-AG einen sehr entspannten Tag.

 

Die 15 Mountainbiker, darunter ein Mädchen (Simone), machten sich um 11.30 Uhr auf den Weg. Die Bikes waren nicht im besten Zustand und schon nach dem ersten Kilometer sind schon einige Ketten rausgeflogen und zwei Teilnehmer sind in Begleitung von Marcus ins Camp zurückgekehrt. Wir waren mit Christian und Marcus also nur noch zu zwölft und kämpften uns die ersten Berge hoch. Nach einer halben Stunde holte Marcus uns in einem erstaunlichen Tempo wieder ein. Die Aussicht auf den Gifeln war fantastisch – unter und die Insel, drumherum das Meer mit wunderschönen Inseln. Wir durchquerten die komplette Insel und am Ende der Insel fuhren wir eine richtig steile und kurvige Abfahrt mit einer hohen Geschwindigkeit herunter. Leider führte der Weg, der auf der Wanderkarte eingezeichnet war, nicht weiter und wir mussten diesen riesigen Berg wieder hochfahren. Dann haben wir uns für einen Abstecher zu einem ausgeschilderten Restaurant entschieden, um dort unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen. Allerdings war der Weg so schmal und felsig, dass wir nicht fahren konnten und nach dem Hinweg auch der Rückweg auf einer anderen Route schieben mussten. Einige verließ zwischendurch mal die Kraft, aber wir haben uns im Team gut unterstützen und einige haben sogar zwei Bikes gleichzeitig geschoben. Als wir dann nach einem wirklich harten Weg wieder oben ankamen, mussten wir nur noch die Abfahrt bewältigen und waren dann gegen 17.00 Uhr wieder zurück im Camp.

Yannik

Abends stand dann eine echte Überraschung auf dem Programm. Die Leiter hatten ein Disco-Boot für alleine uns gemietet. Um 19 Uhr sind wir gestartet und zu einer ruhigen Bucht gefahren. Als wir dort vor Anker lagen, wurden wir vom Kapitän begrillt. Die Salate, Brote und Saucen hatte die Koch-AG vorbereitet und alles war sehr lecker. Auf dem Boot hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang und einige sind sogar noch spontan schwimmen gegangen. Die Unterwasserbeleuchtung des Bootes hat die halbe Bucht in ein sehr schöne Licht getaucht – zusammen mit dem Mondschein und dem Sternenhimmel war es so romantisch, dass sich eines unserer neuen Pärchen zu einem Wasser-Kuss hinreißen ließ. Währenddessen haben wir auf dem Boot Party gemacht, getanzt und auch einige kroatische Kaltgetränke vertilgt. Die Musik war klasse und reichte von Tobis Dance-Mixen über Discofox von Helene Fischer und Partyschlager. Um halb eins Nachts haben wir wieder am Campingplatz angelegt.

 

Nachts sind Angela und Christina noch mit einer Teilnehmerin ins Krankenhaus gefahren, weil sie nach einem Wespenstich eine starke allergische Reaktion hatte, die nicht abklingen wollte und sie die normalen Medikamente nicht nehmen durfte. Heute ist es schon deutlich besser. 

Samstag der 17.08 – Strandtag

Nach einem späten Frühstück um 10 Uhr, brachen die Ersten in verschiedene Richtungen auf. Die Wege führten uns zum Strand, in die Stadt oder wir ruhten uns einfach im Camp aus. Die üppig vorhandene Zeit wurde Einigen zum Verhängnis, weil sie sich als Sonnenbrand niederschlug.

Das fortlaufende "Mörderspiel" ging an diesem Tag mit dem Tod der letzten Mörderin (Lena) zu Ende. Zum Abendessen gab es Ratatouille mit Reis, welches durch seinen Fleischmangel viele Jungs nicht begeistern konnte. Aufgrund der anstehenden Wanderung am nächsten Tag wurden die Betten früh belegt und die Getränke im Kühlschrank belassen.

Sonntag der 18.08 – Wanderung auf den Televrina oder Strand-Tag

Um 04:15 Uhr klingelte der Wecker bei 16 Teilnehmern um diese, nicht in bester Stimmung, für die Wanderung zu wecken. Um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen, lies es sich Marcus nicht nehmen, die Teilnehmer zu shutteln. Nach der zwanzigminütigen Fahrt starteten wir in Nerezine, einer kleinen Stadt am Fuße des Televrina, um die 588 Höhenmeter zu erklimmen. Die aufgehende Morgensonne über dem Meer bot einen fantastischen Ausblick und hat uns zu einer kleinen Pause verleitet. Gegen acht Uhr erreichten wir den Gipfel und legten dort eine längere Pause ein. Danach ging es den deutlich schwereren und felsenreicheren Weg wieder hinunter. Ein Teilnehmer (Richard G.) scheute dabei selbst weite Wege, Hitze und Wunden an den Waden nicht. Nach dem umfangreichen Abstieg (ca. 2,5 h) waren alle Teilnehmer geschafft, aber auch stolz diese attraktive Bergtour innerhalb so kurzer Zeit bewältigt zu haben.

Die Strandgänger durften das Ausschlafen genießen und bekamen – wie gewohnt – um 9 Uhr ihr Frühstück. Um 10 Uhr ging es dann an den einzigen Sandstrand in der Umgebung, der aufgrund seiner Beschaffenheit allerdings nicht den Erwartungen aller Teilnehmer entsprach. So geschah es, dass manche Teilnehmer den Felsstrand bevorzugten. Trotzdem wurde eine Partie Wasserball absolviert und die Morgensonne genossen. Der Tag ging entspannt und gemütlich mit einem absolut genialen Abendessen (Curry) zu Ende.

Tobias, Dario, Patrick, Moritz

Montag 19.08 – Das Jahr an einem Tag

Der Montag begann mit einer kalten Überraschung, denn die Leiter hatten beschlossen, das gesamte Jahr mit den wichtigsten Festivitäten in nur einem Tag zu feiern. Begonnen wurde im Januar mit einer Schneeballschlacht, die durch Wasserbomben simuliert wurde. Dem Frühstück folgend wurden die Feste bei guter Stimmung in kleinen Gruppen vorbereitet. Als alle fertig waren wurde der Karneval mit einem kleinen Umzug, einem Sketch und einer Büttenrede begonnen. Ostern war laut unserem Kalender das nächste Fest. Nach einem kleinen Wortgottesdienst folgte die Ostereier-Suche. Als Sommerferien folgten zwei Stunden Entspannung am Strand. Zum Sommer gehörte natürlich auch das Schützenfest, welches mit einem „Vogelschuss“ (Erbse durch Strohhalm in Blechdose pusten) eingeläutet wurde, um die Schützenkönige zu küren. Diese führten den nachfolgenden Umzug an und begannen den ersten Tanz. Als weiteres Fest folgte St. Martin mit einem kleinen Umzug, welcher mit der durch Gesang unterlegten Mantelteilung am Feuer endete. Die Leiter bereiteten das Nikolausfest vor und sorgten für eine kleine Bescherung, bei der gute sowie auch schlechte Taten berücksichtigt wurden. So kam jeder zu einer kleinen Schokolade und freute sich nun auf Weihnachten. Weihnachten wurde nach dem Abendessen (es gab leckere Baguettes zum selber belegen) gefeiert. Nach einem kleinen und sehr amüsanten Krippenspiel wurden Weihnachtslieder gesungen und jeder bekam ein kleines Weihnachtsgeschenk. Das „Jahr“ und der Tag neigten sich so dem Ende entgegen. Bei so einem Jahr durfte Silvester natürlich auch nicht fehlen. So wurde Silvester mit dem Geburtstag von Richard S. verbunden. Selbst die Security konnte uns nicht aufhalten. Doch um ein Uhr war das gesamte Camp ruhig.

Tobias, Dario, Patrick, Moritz

Dienstag 20.08 – Bootstour nach Ilovik

Durch ein Gewitter in der Nacht und einen verregneten Morgen wurde das Frühstück spontan ins Küchenzelt verlegt. Dennoch brachen wir pünktlich und früh Richtung Anlegestelle auf. Eine kurze Wartezeit störte uns nicht weiter und unser Boot legte endlich ab. Die kurze Begrüßung machte uns auch schnell mit der neuen Crew vertraut. Nach einer kurzen Fahrt ankerten wir auch schon in der ersten Bucht, wo die mutigen Schwimmer noch bei Wind und Wolken ins Wasser sprangen. Nach einiger Zeit wurden die Anker an Bord geholt und es ging zur Insel Ilovik, wo wir zwei Stunden zur freien Verfügung hatten. Um 14 Uhr ging es zurück mit weiteren Schwimmpausen in zwei wunderschönen, einsamen Buchten. Als wir anfingen nach Muscheln zu tauchen, lachte uns dann endlich auch die Sonne an. Das Schwimmen im klaren, kühlen Meer, das Schnorcheln, Tauchen und Springen (vom Dach des Bootes) hat richtig Spaß gemacht. Besonders die zahlreichen "Arschbomben" werden auf den Fotos und Videos in langer Erinnerung bleiben. Ein herrlicher Tag auf dem Meer.

Nachdem wir das Boot wieder verlassen hatten, gab es reichlich Abendessen (Pasta Bolognese) und der Tag endete entspannt bei Kartenspielen im Camp.

Tobias, Dario, Patrick, Moritz

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